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Junkers

Zukunft Brennstoffzelle - Verkaufsstart der stromerzeugenden Heizung CeraPower FC auf Brennstoffzellenbasis von Junkers

Junkers startet mit dem Verkauf der CeraPower FC auf Brennstoffzellenbasis. Damit wird die Zukunftstechnologie Brennstoffzelle zur dezentralen Strom- und Wärmeerzeugung jetzt auch für Ein- und Zweifamilienhäuser im Neubau und Bestand verfügbar. Der Thermotechnik-Spezialist hat sämtliche Komponenten in ein Gehäuse integriert: ein bewährtes und tausendfach erprobtes Gas-Brennwertgerät, eine innovative Brennstoffzelle sowie zwei Speicher für die effiziente Bevorratung des erwärmten Trink- und Heizwassers. Mit Abmessungen von 1800 x 1200 x 600 Millimetern (H x B x T) ist die CeraPower FC sehr kompakt.

Einfache Installation

Das Gerät basiert auf der Solar-Brennwertlösung Cerapur Solar von Junkers. Die Abstimmung zwischen dem stromerzeugenden Modul und dem Brennwertgerät erfolgt mit Hilfe des aus der Cerapur Solar bekannten Beimischventils. Das erleichtert dem Fachhandwerker die Arbeit. Er kennt die Bauteile und Anschlüsse – und die Installation der neuen und innovativen Technologie geht ganz einfach von der Hand.

Die Junkers Heizung mit innovativer Brennstoffzellen-Technik stellt Strom und Wärme auf effiziente und umweltschonende Art bereit: Herzstück ist eine keramische Festoxid-Brennstoffzelle SOFC (Solid Oxide Fuel Cell). Der elektrische Wirkungsgrad liegt bei bis zu 46 Prozent. Damit arbeitet die Brennstoffzellen-Heizung effizienter als herkömmliche Lösungen mit Kraft-Wärme-Kopplung. Die Raumheizungseffizienz der CeraPower FC beträgt A++. Die Energiekosten reduzieren sich deutlich, im Einfamilienhaus sparen die Bewohner bis zu 1300 Euro pro Jahr. Auch beim CO2-Ausstoß überzeugt die CeraPower FC: Er sinkt im Vergleich zur konventionellen Strom- und Wärmebereitstellung um bis zu 50 Prozent.

Die CeraPower FC erreicht eine elektrische Leistung von 0,7 Kilowatt, die Nennwärmeleistung von Brennstoffzelle und Gas-Brennwertgerät beträgt bis zu 25 Kilowatt. Eine intelligente Regelung steuert das Zusammenspiel der einzelnen Komponenten, sie arbeiten optimal zusammen – das wiederum wirkt sich positiv auf die Laufzeit der Brennstoffzelle, den Strom-Ertrag sowie die Strom-Eigennutzung aus.

Junkers CeraPower FC 2016

Bitte auf das Bild klicken, um zu einer Großansicht zu gelangen.

Hintergrund: Brennstoffzelle und ene.field-Programm

Eine Brennstoffzelle wandelt die im Wasserstoff gespeicherte Energie in elektrische Energie um. Der Wasserstoff wird aus dem zugeführten Erdgas gewonnen. Im sogenannten Zellstapel (Stack) reagiert das Gas zunächst mit dem Sauerstoff der Luft und bildet Wasserdampf als Nebenprodukt. Ein Inverter wandelt anschließend den Gleichstrom in Wechselstrom um und speist ihn ins Stromnetz des Gebäudes ein. Die dabei entstehende Wärme steht für den Heiz- und den Warmwasserkreislauf zur Verfügung.

Junkers hat die Erkenntnisse aus dem europäischen Brennstoffzellen-Demonstrationsprogramm ene.field in die Entwicklung der CeraPower FC einfließen lassen. Die Forschung, die zu diesen Ergebnissen geführt hat, erhielt Fördermittel für die gemeinsame Technologieinitiative für Brennstoffzellen und Wasserstofftechnik vom siebten Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Union (FP7/2007-2013). Die Geldmittel stammten von der Zuschussvereinbarung n° 303462.



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